Zwiesler Waldhaus - Startseite ProNationalpark zur Förderung des Zwieseler Winkels e.V.

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Zwiesler Waldhaus

Aus einer Schutzhütte entstand 1764 am sogenannten Böhmweg für die Säumer die feste Schutz- und Einkehrstätte Zwiesler Waldhaus. Das Zwiesler Waldhaus wurde zu einem wichtigen Haltepunkt für Wanderer und Reisende nach Böhmen. 1832 erhielt es eine erste Konzession für den Bierausschank und gilt damit als der älteste Gasthof im Bayerischen Wald. 1992 wurden 48 Hotelappartements angebaut. Auch das heute ebenfalls als Gasthof dienende ehemalige Zollhaus am Ortseingang ist noch erhalten. Ein altes Holzhaus erinnert an das frühere Sieden von Pottasche.
Im Nordosten von Zwieslerwaldhaus lag das 1939 errichtete, 37,8 ha umfassende Naturschutzgebiet Mittelsteighütte (Wald) am Zwiesler Waldhaus, im Nordwesten das 1950 errichtete, 11,6 ha große Naturschutzgebiet Hans Watzlik-Wald beim Zwiesler Waldhaus.  Beide Naturschutzgebiete mit ihrem urwaldähnlichen Charakter gingen  1997 bei der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald in diesem  auf.
Im Südwesten liegt das ebenfalls zur Gemeinde Lindberg gehörige sog. Schwellhäusl, eine ehemalige Klause von Holztriftern, jetzt eine beliebte Ausflugsgaststätte.
(Quelle : Wikepedia )
Mittelsteighütte

Es handelt sich um einen Urwaldrest, der bereits 1939 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Das NSG umfasste 38ha. Heute ist es Teil des Kerngebietes des Nationalparks und streng geschützt. 500jährige Tannen mit einer Höhe von 52m und einem Umfang von 5,7m gelten u.a. als Besonderheiten dieser Fläche.
Der Urwald Mittelsteighütte ist der einzige erhaltene Urwaldrest in der unteren Hanglage des inneren Bayerischen Waldes. Mit der Grenzziehung von 1763 wurde der Bestand zum Bannwald erklärt. Damit durften keine Nutzungen mehr vorgenommen werden. Von 1850 bis 1900 beschränkten sich die Nutzungen auf gelegentliche Entnahmen von Einzelstämmen zur Pottaschegewinnung. 1914 wurde der Bestand zum „Schonbezirk“ erklärt, womit planmäßige Nutzungen unterbunden wurden.
Vegetation: Es handelt sich um einen 250 bis 400 Jahre alten Bergmischwaldbestand mit je ca. 40%Buche und Tanne und ca. 20% Fichte. Außerdem kommen Bergahorn, Ulme, Linde und Eibe vor. Im nördlichen Teil des Gebietes existiert ein historischer Weideplatz.
Tierwelt: Im Vergleich zu anderen untersuchten Naturwaldgebieten weist das Urwaldgebiet Mittelsteighütte mit 50 nachgewiesenen Arten den höchsten Reichtum an Vogelarten auf. Zu den bemerkenswertesten Arten zählen Zwergschnäpper, Weißrückenspecht und Dreizehenspecht.
(Quelle: Auszüge aus WF-Ordner)
Hans Watzlikhain

1950 wurde das Waldgebiet zum Naturschutzgebiet (NSG) erklärt. Das NSG umfasste eine Fläche von 11,6ha, und liegt auf etwa 700m ü.NN am Südhang des Hochberges. Das Waldstück ist nach dem böhmischen Heimatdichter Hans Watzlik benannt. Es finden sich bis zu 400 Jahre alte Tannen in dem Gebiet, die langsam absterben. 
(Quelle: WF-Ordner des NP)   
Kleiner Falkenstein

Die besondere Bedeutung des ehemaligen Naturschutzgebietes kleiner Falkenstein mit einer Größe von 17ha liegt vor allem in den geologischen Gegebenheiten (Felsgruppen des Cordieritgneises) und in der vorhandenen Vegetation (urwaldartige Waldbestände). Von besonderer Bedeutung ist auch der Steinbach mit seinen kleinen Wasserfällen. Das Gebiet wurde 1939 zum Naturschutzgebiet erklärt, und befindet sich mittlerweile im Kerngebiet des Nationalparks (Quelle: WF-Ordner des NP)  
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